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Homosexualitšt in Migrationsfamilien

Für Familien ist Homosexualität eigentlich kein Thema, oder? Hin und wieder fallen Bemerkungen, die so dahingesagt werden. Man spricht über Carsten Flöter aus der Lindenstraße oder den berühmten Sänger Zeki Muren. Wenn ein Kind glaubt, es könnte homosexuell sein, wird es genau hinhören: Was sagt der Vater so, wenn wir über Schwule reden? Wie reagiert die Mutter, wenn gesagt wird Güler Duman sei lesbisch?

Kinder brauchen die Liebe der Familie. Sie werden sich ihren Eltern nur offenbaren, wenn sie keine Angst vor deren Reaktionen haben. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder: Sie sollen glücklich werden, gesund bleiben und einen guten Arbeitsplatz finden. Dann ist da noch die Sache mit der Liebe. Manche Kinder wollen anders leben als die Eltern. Das ist nicht immer einfach. Die Befürchtung, die Tochter könne lesbisch oder der Sohn schwul sein, löst Panik aus.

Zwang, totschweigen oder Gewalt sind keine Lösungen. Es gibt Unterstützung von Fachleuten und Beratung durch Menschen die Gleiches erlebt haben. An Homosexualität muss eine Familie nicht auseinander brechen.